Julia Weitzel

Lehrkompetenz für Studierende

Warum ist Lehrkompetenz für Studierenden überhaupt ein Thema gelten sie doch gemeinhin als Adressaten von Lehre? Peermentoring ist einfach eine gute Antwort auf die hohen Abbruchsquoten in der Studieneingangsphase.

Bedenklich wird es sicherlich dann, wenn Studierende als „Allzweckmittel“ eingesetzt werden – für einen besseren Studieneinstieg, zum schnelleren Studieren und zielstrebigeren Abschließen … dies gilt es im Blick zu behalten, denn schließlich sollen aus Studierende, die Langzeitstudierende unterstützen, nicht selbst Langzeitstudierende werden. Aber das ist ein anderes Thema. Denn das Mentoring-Progamm an der Freie Universität Berlin ist hervorragend umgesetzt.

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Lehrphilosophie in künstlerischen Fächern

Gute Lehre bedeutet für mich ….

Kriterien guter Lehre gibt es zu genüge. Aber woran mache ich in meinem Fach Lehrqualität und Lehrkompetenz fest? Was bedeutet für mich gute Lehre? Und woran messe ich die Güte meiner Lehrtätigkeit, gerade wenn es um nicht eindeutig Quantifizierbares geht wie Beziehungsgestaltung und Lernkultur?

Insbesondere Lehre in künstlerischen Fächern, wo Subjektivität generell eine entscheidende Rolle spielt, steht dabei vor besonderen Herausforderungen: Stil- und Machtfragen, Nähe & Distanz gilt es auszuloten. Eine spezifische Hochschuldidaktik für künstlerische Fächer ist erst im Entstehen begriffen. Das Feld ist noch recht unbestellt, umso mehr Pionierinnengeist ist gefragt.

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Theater Theater mitten in der Stadt!

Zum Kollektiv e.V. veranstaltet vom 3. – 5. Juli 2015 das zweite Open Air Theater Festival in Lüneburg.

Im Programm heißt es dazu:

Theaterluft schwebt über der Stadt. Bühne frei für großartige Inszenierungen aus dem ganzen Land. ­Lass dich verzaubern vom ­vielfältigen Programm: ­Bewundere Mono­loge & Ensembles, lache und leide mit Figurentheater & Performance, singe und ­schwinge mit Tanz & Musik. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Unter freiem Himmel. Mitten in der Stadt. Drei Tage lang. Volles Programm und tosender Applaus.

Das erste Festival war ein voller Erfolg und ich freue mich dieses Jahr als Sponsorin dabei zu sein!

Soziologische Szenen – Soziale Beschleunigung

In der Inszenierung werden die drei Dimensionen der sozialen Beschleunigung, wie von Hartmut Rosa beschrieben, in Szene gesetzt: Die intentionale (technische) Beschleunigung, der Beschleunigung des sozialen Wandels und die Beschleunigung des Lebenstempos. Wie kommt es zu einer `Vernichtung des Raumes durch die Zeit´ oder zu einer `Gegenwartsschrumpfung´?

 

Soziologische Themen szenisch erforscht

Wodurch zeichnet sich unsere gegenwärtige Gesellschaft besonders aus? Was meinen Soziologinnen und Soziologen eigentlich wenn sie von Sozialer Beschleunigung sprechen?Welche sozialen Folgen zeigen sich aufgrund fortschreitender Individualisierung?

Fragen, die Thema eines experimentellen Lehrformats waren. Experimentell, weil soziologische Lektüre mit szenischen Verfahren verbunden und bearbeitet wurde. Mit welchem Ergebnis, das zeigen die studentischen (Kurz)Inszenierungen zu ausgewählten Texten in den Videos.

Das Konzept entstand aus meiner Zusammenarbeit mit der Soziologin Tanja Müller.

 

Vom Eise befreit

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück“
Johann Wolfgang Goethe (Faust I, Zeilen 903ff)

Mit diesen Zeilen läute ich immer wieder gerne Ostern ein. Für mich der Inbegriff von Frühlingserwachen. Draußen ist es gerade alles andere als frühlingshaft, es stürmt und regnet. Auch bei der sehr gelungenen Faust-Inszenierung am Theater Lüneburg mit Philip Richert als Mephisto und Gregor Müller als Faust wurde klar, dass es mit dem Befreien aus dunkler, dumpfer Enge oft gar nicht so leicht ist. Da hilft es ein Gegenüber, zu haben: Was möchte ich in mir beleben, von was möchte ich mich befreien, was bedeutet für mich Hoffnungsglück? Das sind existenzielle Fragen und Anliegen: Eine Gestalt abschließen, eine Neue beginnen. Im Coaching gehen wir dem gemeinsam nach – ich freue mich auf Sie!

Sprache und Gerechtigkeit

Was hat Sprache mit Gerechtigkeit zu tun und wie wird an Hochschulen eigentlich gesprochen?In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) stellen wir im Aufsatz Geschlechtergerechtigkeit und Sprachpraxis in universitären Lehr- und Lern-Kontextendie Ergebnisse des mit dem Lehrpreis der Leuphana ausgezeichnetes Lehrforschungsprojekt „Look who is talking how“ vor.

Forschendes Lernen im Verständnis Ludwig Hubers lebt davon die Ergebnisse auch für Dritte zugänglich zu machen. Wir freuen uns nun sehr über die Veröffentlichung, die wir, mein Kollegen Prof. Dr. Daniel Fischer und ich als Lehrendenteam, gemeinsam mit den Studentinnen Anne Gburzynski, Linda Stolzke, Amadea Strauß verfasst haben.

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Kultur – Station

Inzwischen liegt die Dokumentation „Einblicke 2011-2014“ der KulturStation vor (http://www.kulturstation-hildesheim.de/dateien/KulturStation_Bildbroschuere.pdf). Die KulturStation war ein Kooperationsprojekt zwischen der Uni Hildesheim und dem AMEOS Klinikum Hildesheim, das sich mit Kunst und Kultur im Krankenhaus befasste.

2012 hatte ich die Freude im Rahmen der ersten Fachtagung „Kultur kann anders“ einen künstlerischen Impuls gemeinsam mit Anna-Lisa Bister zu geben.

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Zum neuen Jahr!

“Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.”

Joachim Ringelnatz

Mit dem neuen Jahr geht auch meine Website online. Ich danke Doreen Balber für das Design und die Logogestaltung sowie Marco Grönboldt für die Programmierung und Einweisung. Auf meiner Seite können Sie sich über meine Workshops informieren, auf deren Grundlage ich gerne mit Ihnen weitere Formate entwickle. Außerdem finden sich hier Hinweise zu meinen Fachartikeln und meinem Coachingansatz sowie regelmäßig Neuigkeiten zu Aktivitäten.

Ich freue mich über Resonanz und Anfragen und wünsche allen ein glückliches, inspirierendes und gesundes 2015!