Hochschuldidaktik

Handlungsfähig bleiben bei Störungen in der Lehre
In Lehr- und Lernsetting treten immer wieder auch Störungen auf. Wie kann ich mit diesen produktiv umgehen? Mit welchen Störungen bin ich überhaupt konfrontiert und wie gehen andere damit um? Nicht zuletzt im Zuge von Bologna ist das Studium zunehmend verschulter geworden. Wie äußert sich das im Verhalten der Studierenden und wie kann ich als Lehrende den erforderlichen Rollenwechsel von Schülerinnen und Schülern zu Studierenden unterstützen?

Im Workshop arbeiten wir mit einem begehbaren TZI-Modell und einem handlungsorientierten Ansatz der Fallbearbeitung. Alle Faktoren von Lernprozessen kommen je nach Anliegen und Bedarfen der Teilnehmenden ins Spiel.

  • Dynamische Balance der Themenzentrierten Interaktion
  • Haltung und Verhalten bei Störungen
  • Erweiterung des eigenen Handlungsrepertoires

Lehrphilosophie - Impulse für das Schreibprojekt Lehrportfolio
Die Bedeutung guter Lehre für die universitas als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden ist unhinterfragt. In Berufungsverfahren gilt es seine Lehrbefähigung nachzuweisen. Dies gelingt neben Preisen für innovative Lehre, Fortbildungsnachweisen oder hochschuldidaktischen Fachveröffentlichungen auch besonders gut durch ein Lehrportfolio.

Der Workshop bereitet auf das Verfassen einer eigenen Lehrphilosophie vor.

Beratungskompetenz für Lehrende. Coaching- und Beratungsmethoden kennenlernen, auffrischen und ausprobieren
Die Beratung von Studierenden gehört zum alltäglichen Lehrgeschäft: in Sprechstunden und Zwischen-Tür-Angel. Wie können Beratungen sowohl für Studierende als auch für Lehrende zufriedenstellend gestaltet werden? Wie sind die Aufgaben und Rollen in diesem Prozess verteilt?

Gerade wenn es beim Studieren darum geht, sich selbst Wege zu erschließen und Wissen anzueignen, dann sind Lehrende herausgefordert, Wünsche und Forderungen nach schnellen Antworten und fertigen Rezepten zu enttäuschen. Bestimmte Fragetechniken helfen die Lösungskompetenzen der Studierenden zu aktivieren und den „Scheinwerfer“ der Fragen … und auch der Antworten, etwas mehr in Richtung Studierenden zu drehen und dabei gleichzeitig als Expertin/Experte präsent zu sein.

  • Erweiterung der Beratungskompetenz
  • Haltungen in Beratungssituationen
  • Lösungs- und ressourcenorientierte Gesprächsführung
  • Fragetechniken

Feedback und Evaluation
Im Workshop stehen das Kennenlernen von Feedbackverfahren, deren bedarfsorientierter Einsatz sowie die Reflexion und Auswertung von Feedback- und Evaluationsergebnissen im Vordergrund. Evaluieren und Feedback werden dabei als Reflexions- und Kommunikationsinstrument für eine dialogische Arbeitskultur verstanden. Hierfür stehen neben i.d.R. zentral angebotenen standardisierten Lehrveranstaltungsevaluationen zahlreiche Feedbackverfahren für den niedrigschwelligen Einsatz in Lehrveranstaltungen zur Verfügung.

  • Evaluations- und Feedbackergebnisse (besser) deuten und berücksichtigen
  • Grundlagen einer dialogischen Feedbackkultur basierend auf TZI (Cohn)
  • Lernförderliche Feedbackstrategien (Hattie 2014)
  • Ggf. Impuls zum Scholarship of Teaching and Learning (Huber 2011, Huber et al. 2014, Kreber & Cranton 2000).

Theater in der Lehre – Überblick, Anwendung, Reflexion
Im Workshop steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden aus dem Feld ‚Theater in der Lehre‘ im Mittelpunkt. Hierzu zählen aktivierende, handlungsorientierte und körperbezogene Verfahren wie Standogramm zur Erfassung von Vorwissen der Teilnehmenden, Warm-Ups zur Gestaltung mobilisierender Pausen und szenische Evaluationsverfahren.

  • Kennenlernen und Erproben verschiedener Verfahren aus dem Feld ‚Theater in der Lehre‘
  • Erweiterung des eigenen Lehrrepertoires
  • Aktivierende und motivierende Lern- und Lehrarrangements
  • Reflexion eigener Anwendungsmöglichkeiten
  • Vorwissen und szenische Erfahrungen sind für die Teilnahme nicht erforderlich, nur Experimentierfreude und Offenheit

Forschungstheater: Hochschulalltag szenisch erforschen!
Im Workshop geht es darum, mit Forschungstheater den Hochschulalltag szenisch zu erforschen, zu reflektieren und partiell (neu) zu gestalten. Wir entwickeln kurze Szenen, die herausfordernde Situationen des Arbeitsalltags darstellen, und suchen vielfältige Lösungsansätze, die anschließend kollegial beraten werden.

  • Reflexion und kreatives Gestalten universitärer Rollenbilder im Sinne eines Role Creatings
  • kollegialer Austausch und Vernetzung
  • Kennenlernen szenischer Kommunikationsverfahren – auch für die Interaktion und Prozessbegleitung von Studierenden
  • Vorwissen und szenische Erfahrung sind für die Teilnahme nicht erforderlich, nur Experimentierfreude

Lehrkompetenz für Studierende
Die Workshopreihe bereitet Studierende auf Ihre lehrende Tätigkeit als Mentorin und Mentor sowie als Tutorin und Tutor vor.

  • Rollenwechsel vom Teilnehmenden zum Leitenden
  • Klärung des Selbstverständnisses und des Auftrags
  • Planung von Veranstaltungen
  • Gruppenleiten und Themenzentrierte Interaktion
  • Beratungs- und Kommunikationsstrategien
  • Feedback-Techniken

Einzelcoaching für Lehrende aller Statusgruppen
Im Einzelcoaching haben Sie die Möglichkeit ganz individuell Herausforderungen im Kontext Ihrer Lehr-, Forschungs- und Führungstätigkeit ergebnisorientiert zu bearbeiten. Sie verfügen selbst über alles, was Sie zur Zielerreichung benötigen; im Coaching geht es darum, Ihre Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren. Beim kreativen Coaching stehen hierfür neben Fragetechniken auch viele kreative und analoge Methoden zur Verfügung, die helfen Lösungen nicht nur zu sehen, sondern aktiv in die Haltung und die Praxis zu integrieren.

  • Wenn Sie vor einer Herausforderung stehen und eine Lösung suchen, die nicht nur auf dem Papier steht.
  • Wenn Sie eine Gesprächspartnerin brauchen, die nicht aus Ihrem System ist, die Sie und Ihr Anliegen in den Mittelpunkt stellt.
  • Wenn Sie in Ihre Handlungsfähigkeit kommen wollen und Ihre Optionen erweitern möchten.