Lehre


Szenisches Forschen als Reflexions- und Kommunikationsverfahren - ausgezeichnet
Forschungstheater ist ein Überbegriff für szenische Handlungsmethoden, die in Bildung, Beratung und Coaching eingesetzt werden können. In der Veranstaltung werden die Verfahren theoriegeleitet wie praktisch erarbeitet mit dem Ziel diese dann selbstgesteuert und kreativ in eigenen Arbeitskontexten anwenden zu können.

Ausgezeichnet mit dem Lehrpreis 2009 für innovative Lehre der Leuphana Universität.

Soziologische Blicke in Szene gesetzt
Wissen Sie, was sich hinter einem „ArbeitsKRAFTunternehmer“ verbirgt? Oder ob Sie mit einer Patchworkidentität leben (müssen)? Was heißt es, in einer Wissensgesellschaft zu leben? In der Veranstaltung wird ein innovativer wie interdisziplinärer Zugang gewählt, der soziologische Einblicke mit szenischen Verfahren verbindet und so die Erkenntnisse aus den Analysen nicht nur diskutiert, sondern auch szenisch umsetzt.

    • szenische Übersetzung ausgewählter Aspekte zeitdiagnostischer Thesen
    • „Subjekt als Arbeitskraftunternehmer“, „Beschleunigte Gesellschaft“, „Individualisierung und Patchworkidentität“, „Mythos Wissensgesellschaft“

Kooperation mit Dipl.-Soz. Tanja Müller

Es handelt sich um eine experimentelles Lehrformat mit einer SoTL-Begleitevaluation. Die Ergebnisse wurden im Rahmen von Konferenzen und Fachveröffentlichungen zur Diskussion gestellt. Die im Rahmen eines Lehrexperiments entstandenen Kurzfilme „Soziologische Szenen“ geben einen Einblick in die Arbeitsweise.

Look who's talking how: Ein Lehrforschungsprojekt zu Sprache und Gerechtigkeit - ausgezeichnet
Die Herstellung von Gerechtigkeit zwischen den heute Lebenden und zwischen heutigen und zukünftigen Generationen ist ein zentrales Anliegen nachhaltiger Entwicklung. Handlungsbedarfe bestehen dabei insbesondere bei der Herstellung einer geschlechtergerechten Gesellschaft, die allen Menschen Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten bietet. Wie aber kann eine verantwortungsvolle Gestaltung der Geschlechterverhältnisse gelingen? Welche Beiträge können Hochschulen dazu leisten?

Das Projektseminar geht diesen Fragen am Beispiel der Sprache nach. Ausgangspunkt dabei sind Erkenntnisse, dass sich über Sprache nicht nur ausdrückt, wie wir die Welt wahrnehmen, sondern diese Wahrnehmung maßgeblich durch Sprache geprägt und präformiert wird. Vor diesem Hintergrund richtet sich die Arbeit im Seminar darauf, kommunikative und sprachliche Praktiken in hochschulischen Lehr-Lern-Prozessen daraufhin zu untersuchen, wie sie Geschlechterverhältnisse (re-)produzieren und Studierenden Möglichkeiten zur Entwicklung individueller Fähigkeiten bieten.

Kooperation mit Dr. Daniel Fischer

Ausgezeichnet mit dem Lehrpreis 2012 für innovative Lehre der Leuphana Universität.

Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit – ein Projektseminar
Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung in das Bewusstsein und die Praxen der jüngeren Generation zu bringen, sind in Anbetracht globaler Herausforderung von zentraler Bedeutung. Aktuell besteht ein lebhafter Diskurs darüber, inwiefern kulturelle Bildung und künstlerische Strategien einen Zugang zu Themenfeldern einer nachhaltigen Entwicklung erschließen können.

  • Sensibilisierung für eine nachhaltige Entwicklung durch künstlerische Zugänge und kulturelle Bildung
  • Konzeption und Durchführung eines Projekttages für Jugendliche
  • Arbeit mit dem Planungstool des BKJs „Künste bilden Umwelten“

Lehrveranstaltung mit Praxisprojekt in Zusammenarbeit mit der UNESCO-Schule Stadtmitte Lüneburg. Austausch und Begleitung in der AG „Kulturelle Bildung und Kulturpolitik“ im Rahmen der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Gutes Leben? – Eine szenische Recherche
Was ist gutes Leben im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung? Welche Bedarfe und Anliegen zeichnen sich ab? Welche Veränderungen sind erforderlich? Im Projektseminar gehen wir diesen Fragen durch szenisches Forschen nach. Es geht um eine theoriegeleitete, vielfältige, kritische und eigenständige Suche.

  • szenisches Forschen als Beitrag zu Forschendem Lernen
  • szenisches Labor
  • hochschulöffentliche Präsentation der Ergebnisse